Bruchsaler Wochenmarkt - der Markt mit Herz

 

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Stadtkirche am Bruchsaler WochenmarktSchon seit Jahrhunderten gibt es in Bruchsal den Wochenmarkt.  Erstmals erwähnt wird der Markt 1366!

Er bot den Landwirten, Obstbauern, Geflügelhaltern usw. Gelegenheit, hier ihre Produkte abzusetzen, und die Bürger konnten sich mit frischer Ware eindecken. Interessant ist, daß Fürstbischof Hutten im Jahr 1745 Händlern verbot, Gemüse, Geflügel und sonstige landwirtschaftliche Erzeugnisse in den umliegenden Dörfern aufzukaufen, damit das Angebot nicht zu knapp und nicht zu teuer werde. Eine Wochenmarktordnung vom 6.3.1907 legte die Markttage auf mittwochs und samstags fest und zwar für Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Brot, Käse und Blumen bei der Stadtkirche und für Kartoffeln, Kraut und Rüben zwischen Stadtkirche und Rathaus.

Nach der Zerstörung der Stadt gegen Ende des 2. Weltkrieges führte der Markt zunächst ein Wanderdasein. Er begann 1945 beim Gasthaus Z. Bären, war ab Frühjahr 1946 beim Röhrenbrunnen vor der Stadtkirche, ab Sommer 1948 auf dem Holzmarkt entlang der Saalbach, dann auf dem Kübelmarkt und ab 1954 auf dem neuen Marktplatz zwischen Stadtkirche und John-Bopp-Straße.

Heute halten in der Fußgängerzone vor dem Rathaus auf fast 3000 qm Fläche ca. 40. Anbieter überwiegend aus der näheren Region, aber auch aus dem Württembergischen und aus der Pfalz ein umfangreiches Sortiment an Frischwaren und Blumen feil. Der Bruchsaler Wochenmarkt ist bekannt für sein vielfältiges Angebot auch ganz besonderer Lebensmittel in höchster Qualität. Das Angebot und die besondere Atmosphäre des Bruchsaler Wochenmarktes sind im weiten Umkreis um Bruchsal bekannt und beliebt!

Öffnungszeiten: Mittwoch und Samstag von 7 bis 14 Uhr

1 Minute zur Stadtbus Haltestelle

Ausreichend Parkplätze finden Sie in der Tiefgarage beim Bürgerzentrum und in den angrenzenden Strassen.

 

Lob dem Apfel 

Eines mußt du dir gut merken,

wenn du schwach bist:

Äpfel stärken.

 

Äpfel sind die beste Speise,

für zuhause, für die Reise,

für die Alten, für die Kinder,

für den Sommer, für den Winter,

für den Morgen, für den Abend.

Apfelessen ist stets labend.

 

Äpfel glätten Deine Stirn,

bringen Phosphor in Dein Hirn.

Äpfel geben Kraft und Mut,

und erneuern dir dein Blut.

 

Äpfel sind vom Bauern hier,

deine Umwelt dankt es dir.

 

Darum Freund, so laß dir raten,

 esse frisch, gekocht gebraten,

Äpfel täglich, fünf bis zehn.

Wirst nicht dick, doch jung und schön

und kriegst Nerven wie ein Strick.

Mensch – im Apfel liegt dein Glück.

 

 

Warenkunde Aprikosen und Aprikosenkerne

Aprikosen frisch und getrocknet, sowie Aprikosenkerne sind wertvolle und vitalstoffreiche Lebensmittel

Seit Jahrhunderten ernähren sich die Hunza in Nordpakistan vorwiegend von Getreideprodukten aus dem vollen Korn und von Trockenfrüchten, im Winterhalbjahr insbesondere von Aprikosen und deren Kernen. Gemüse (während der Vegetationszeit) und milchsauer vergorene Produkte sind weitere Bestandteile des Hunza Speisezettels. Auch das aus dem Aprikosenkern gewonnene, wertvolle Öl wird beim täglichen Backen und Kochen selbstverständlich verwendet. Forscher und Reisende, welche dieses Volk über lange Zeit studiert haben, berichten dass bei den Hunza viele Menschen überdurchschnittlich alt werden. Krebs- und andere chronische Erkrankungen sind bei den Hunza so gut wie unbekannt.

 Aprikosen frisch und getrocknet, süsse AprikosenkerneEin Auszug aus dem unten genannten Buchtitel Hunza Legendäres Volk ohne Krankheit von Willy und Hilde Senft:

Die Hunzakuts essen während der gesamten Wintermonate Aprikosenkerne bzw. haben Sie das daraus gewonnene Öl im Speisezettel eingebaut. .... Fest steht dass es im Hunzaland kaum Krebserkrankungen gibt. Ja bis vor wenigen Jahrzehnten war Krebs, die Geisel unserer Zivilisation, in Hunza überhaupt unbekannt.

Das sollten Sie wissen:

Die Aprikose (Prunus armeniaca) stammt ursprünglich aus Zentralasien, vermutlich aus Nordchina. Wildarten finden sich noch in Afghanistan und Japan. Aus China gelangte die Aprikose nach Persien und Armenien, daher stammt auch ihr Name. Von den persischen Dichtern wurde die Aprikose als "Samen der Sonne" besungen. Alexander der Große brachte die Aprikose nach Südeuropa, und erst im 16. Jahrhundert wurde die Aprikose auch in Nordeuropa kultiviert. Es gibt -zig verschiedene Aprikosensorten, von klein bis gross, von süss bis sauer, früh aber auch spät reifende. Wie so oft sind die besten Aprikosensorten nicht unbedingt die welche am besten aussehen. Es gibt Aprikosensorten die von Grösse und Erscheinungsbild völlig unscheinbar, die aber geschmacklich hervorragend sind. Lassen Sie sich von Ihrem Fruchtspezialisten beraten.

Obwohl die Aprikose ausgezeichnet schmeckt und ausgesprochen gesund ist, spielt sie im westeuropäischen Erwerbsobstanbau keine sehr große Rolle. Der Aprikosenbaum liebt trockene, warme Regionen und ist ziemlich anfällig gegen Krankheiten. Es kann passieren dass ein Aprikosenbaum der sich über Jahre hin prächtig entwickelt hat vom einen aufs andere Jahr krank wird und einfach abstirbt. In Mitteleuropa ist der Aprikosenanbau stets durch das Klima bedroht. Frühe Blüte und späte Frühjahrsfröste gefährden fast jedes Jahr die Ernte. Der wichtigste Produzent für frische Aprikosen die in Europa auf den Markt gelangen ist Frankreich, Griechenland und die Türkei. Getrocknete Aprikosen kommen hauptsächliche aus der Türkei, Wildaprikosen auch aus dem Iran.

Der Aprikosenkern - Bittere Aprikosenkerne, süsse Aprikosenkerne, Aprikosenkernmehl und Aprikosenkernöl

Bei den Aprikosenkernen die Sie im Lebensmittelhandel kaufen können handelt es sich um die Mandel des Aprikosensteins. Es gibt süße und bittere Aprikosenkerne. Die süssen Kerne stammen vorwiegend aus den süssen Aprikosen welche auch am Frischmarkt angeboten werden. Die bitteren Aprikosenkerne werden aus den kleinen säuerlichen Wildaprikosen gewonnen. Es kommt immer mal vor dass auch zwischen den süssen Kernen ein bitterer ist, ebenso wie in den bitteren Kernen auch gelegentlich süsse Kerne vorkommen. Von der Form sind die süssen Kerne gewöhnlich länglich, die bitteren Kerne gedrungener.

Im Juli werden die Aprikosen in der Türkei geerntet und getrocknet. Bei den süssen Aprikosen wird dann der Stein nach der halben Trocknungszeit mit der Hand aus den Früchten gedrückt.  Bei der sauren Wildsorte, welche die bitteren Aprikosenkerne enthalten, wird die Aprikose halbiert, und die Steine werden aus den Aprikosen herausgenommen. Dann werden auch die Aprikosensteine extra getrocknet, danach geknackt um den eigentlichen Aprikosenkern (die Mandel) zu gewinnen.

Die Aprikosenkerne werden dabei sorgfältig von Hand verlesen damit möglichst wenig Bruch oder Schalenteile in die Verkaufsware gelangen. Süsse Aprikosenkerne schmecken fruchtig und aromatisch. Sie werden seit alters her in den ursprünglichen Aprikosengebieten für die Ernährung verwendet. Auch in den süssen Aprikosen kommt ein bestimmter Prozentsatz an bitteren Kernen vor. Ebenso gibt es bei den Kernen aus den wild wachsenden Aprikosen solche die weniger bitter schmecken. Wer Aprikosenkerne unter gesundheitlichen Gesichtspunkten verwendet sollte darauf achten das die Kerne nur naturgetrocknet und nicht geröstet sind, da bei hohen Temperaturen ein Teil der relevanten Inhaltsstoffe verloren geht. 

Aprikosenkernöl (manchmal auch als Aprikosenöl bezeichnet), hat eine hervorragende Zusammensetzung an essentiellen Fettsäuren und einen hohen Vitamin E Gehalt. Aprikosenkernöl ich ein sehr wertvolles Öl wenn es in schonender Kaltpressung gewonnen wird. Es eignet sich sowohl für Ernährungszwecke als auch zu kosmetischen Zwecken, aufgrund seiner besonders pflegenden Inhaltsstoffe.  Aprikosenkernöl hat einen milden und angenehmen Geschmack, auch das Öl aus den bitteren Kernen enthält kaum Bitterstoffe, diese wie auch die Mehrzahl der Mineralstoffe bleiben im Mehl zurück.

Aprikosenkernmehl ist ein fein gemahlenes Mehl welches aus dem Presskuchen bei der Ölgewinnung entsteht. Es ist teilentölt und enthält den vollen Mineralstoff sowie Amygdalingehalt des ursprünglichen Kernes.

Lagerung und Haltbarkeit:  Aprikosenkerne haben bei kühler und trockener Lagerung eine sehr gute Haltbarkeit, ohne an Wert zu verlieren. Ein hoher Prozentsatz an zerbrochener Aprikosenkernen vermindert die Haltbarkeit, weil die braune Schale, welche den Kern vor Oxidation schützt zerstört ist. Die empfindlichen Fettsäuren erhalten dadurch viel Sauerstoffkontakt und oxidieren. Die Kerne werden dann ranzig. Insbesondere im Sommer ist es wichtig die Kerne wie auch die getrockneten Früchte in gut verschlossenen Behältern, möglichst kühl aufzubewahren. Motten und andere Schädlinge sind dann überall und können einen Vorrat durch Eiablage schnell verderben.

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